NÖ braucht Ingenieure für eine Wertschöpfung a´ la Linz/Wels

„FH-Master für Nordic Walking“ reicht nicht für die Sicherung des Wohlstandes

St. Pölten (OTS) – Mit den Worten „dass Linz/Wels die Wohlstandsregion Nummer eins ist, ist für mich nichts Neues“, reagiert heute der Landtagsabgeordnete des Team Stronach für NÖ, Dr. Walter Laki, auf die Veröffentlichung des Wohlstandsberichtes des ÖSTAT. Und weiter sagt Laki: „Niederösterreich profitiert von der Vorzeigeregion Linz/Wels insbesondere in den Regionen Scheibbs und Amstetten, mit der niedrigsten Arbeitslosenrate Niederösterreichs.“

Laki verweist aber auch die schlechte Position der Südbahnregion: „Es schmerzt schon, dass das Industrieviertel in Niederösterreich in der Zwischenzeit zu den Regionen mit der höchsten Arbeitslosenrate zählt“.

Oberösterreich hat die Ingenieure, die Niederösterreich braucht

In der oberösterreichischen Wirtschaft erfolgen 30 Prozent der Wertschöpfung über die Produktion von Waren, insbesondere Technologie. In Niederösterreich liegt die Wertschöpfung über die Warenproduktion unter 20 Prozent. „Es ist daher klar wo unsere Anstrengungen liegen müssen – in der Ingenieurausbildung“, verlangt Laki eine Schwerpunktsetzung in NÖ bei der Ausbildung in technischen Berufen.

Laki verweist auf die Fachhochschulen in Oberösterreich. Dort sind rund 60 Prozent der Studenten den MINT Berufen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) zuzurechnen, in Niederösterreich lediglich 20 Prozent! „Natürlich sind auch Sport Business , Medienakademiker und der FH-Master für Nordic Walking für eine Gesellschaft wichtig. Aber der Wohlstand einer Volkswirtschaft wird von den Ingenieuren bestimmt. Was wir brauchen sind Ingenieure, Ingenieure, Ingenieure!“, verlangt Laki mehr Sinn für wirtschaftliche Realitäten bei der Berufsausbildung

Share on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterShare on LinkedInEmail this to someone